Home > Sport > Grippeimpfung: Impfstoffe werden knapp

Grippeimpfung: Impfstoffe werden knapp

Sport gegen Grippe - cc by flickr / Rance Costa

Erst Lieferverzögerungen in den ersten Wochen, jetzt auch noch LieferengpĂ€sse durch zurĂŒckgerufene Chargen: Grippe-Impfstoffe in Deutschland sind zur Zeit knapp. Nachdem bei einigen Impfstoffen des Herstellers Novartis Ausflockungen gefunden wurden, wurden die entsprechenden Mittel Begripal und Fluad zuerst in Italien, Österreich und der Schweiz zurĂŒckgerufen, dann auch in Deutschland. Obwohl der Hersteller versichert, die Ausflockungen wĂ€ren unbedenklich, will das Paul-Ehrlich-Institut dennoch sicher gehen und im Zuge der Risikovorsorge die zweifelhaften Mittel nicht verabreichen. Als Nebenwirkungen werden UnvertrĂ€glichkeitsreaktionen wie Allergien befĂŒrchtet. Auch wenn es bislang keine Meldungen ĂŒber derartige Nebenwirkungen gibt, sollen Patienten nur einwandfreie Impfstoffe erhalten.

Unbedenklichkeit soll erst geprĂŒft werden

Der Hersteller Novartis weist VorwĂŒrfe zurĂŒck, dass der ausgeflockte Impfstoff irgendwelche Nebenwirkungen hervorruft. Er erstellte hierzu ein Gutachten, dass Patienten durch die Verabreichung der Mittel nicht gefĂ€hrdet werden. Der Hersteller habe selbst die Chargen mit weißen Partikeln in Italien bereits ausgesondert. Dennoch wird von Seiten des Paul-Ehrlich-Instituts empfohlen, die entsprechenden Mittel vorerst nicht zu verabreichen. Durch den RĂŒckruf der Chargen mĂŒssen Impfwillige möglicherweise lĂ€nger als geplant auf ihren Impfschutz warten. Also gilt es, den gefĂŒrchteten Grippe-Erregern durch Vorbeugung ein Schnippchen zu schlagen.

Grippe vorbeugen – aber richtig

Wird es draußen kĂ€lter, igeln sich die meisten drinnen ein. Das ist falsch. Damit der Körper sich auf die kalte Jahreszeit einstellen kann, sind Aufenthalte im Freien unverzichtbar, am besten tĂ€glich eine halbe Stunde – und das bei jedem Wetter. Draußen können sich die SchleimhĂ€ute von der trockenen Luft in den InnenrĂ€umen erholen, das Sonnenlicht hilft dem Körper dabei, Vitamin D zu produzieren. Das verbessert die Stimmung und vermindert damit die AnfĂ€lligkeit fĂŒr Krankheitserreger. Cistustee enthĂ€lt viel Vitamin C und ist das ideale GetrĂ€nk in der kalten Jahreszeit. Außerdem sollte dem Körper ein Plus an Zink und Vitamin C zugefĂŒhrt werden, notfalls ĂŒber NahrungsergĂ€nzungsmittel. Wer sich draußen kalte FĂŒĂŸe geholt hat, kann mit einem ansteigenden Fußbad eine ErkĂ€ltung noch verhindern. Um Ansteckungen zu vermeiden, sollten die HĂ€nde mehr als sonst gewaschen und die RĂ€ume regelmĂ€ĂŸig gelĂŒftet werden. Wer husten oder niesen muss, nimmt ein Taschentuch oder den Ärmel zu Hilfe, niemals in die Hand niesen, denn damit finden Krankheitserreger ihren Weg auf TĂŒrklinken, Telefone oder beim HĂ€ndeschĂŒtteln direkt zum nĂ€chsten Opfer. Und wer sich doch noch impfen lassen will: Überregionale und lokale Nachrichten im Internet informieren immer aktuell ĂŒber die VerfĂŒgbarkeit von Impfstoffen.

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks