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Archiv für August, 2012

Ein neuer Chrashtest fĂŒr mehr Sicherheit

26. August 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / Diego_Souza

Sind Limousinen von BMW und Audi doch nicht so sicher, wie es in der Werbung im Onlineshop der Markenhersteller gezeigt wird? Anlass zu Spekulationen gab ein US- Crashtest, bei welchem die AufprallflÀche von 40 Prozent auf 25 Prozent der Front verringert wurde. Bei dem umstritten Crahstest des Insurance Institute of Highway Safety (IIHS) prallen die Fahrzeuge der Nobelmarken nur mit der FlÀche des Scheinwerfers auf die Chrashmauer. Die Deformation durch die Mauer konnte erst in Höhe der Fahrgastzelle gestoppt werden. Schwerste Verletzungen der Insassen wÀren die Folge gewesen.

Audi und Mercedes Benz erhielten fĂŒr ihre A-Klasse und den A4 nur das PrĂ€dikat „mangelhaft“. Der Volkswagen CC und der 3er BMW erreichten nur „grenzwertig“. Nicht besser schnitten Toyotas Lexus oder der Ford-Lincoln ab. Die Autobauer Mercedes Benz und Audi monierten die RealitĂ€t des Crashtestes. Weit hĂ€ufiger seien seitliche UnfĂ€lle. So eine geringe AufprallflĂ€che gĂ€be es in Wirklichkeit selten. Dennoch werde man die Ergebnisse bei der zukĂŒnftigen Entwicklung neuer Konzepte einfließen lassen.

Die IIHS will den neuen Test kĂŒnftig in die Gesamtbenotung eines Autos einbeziehen. Schlechte Ergebnisse und somit einen Einbruch des Absatzmarktes kann sich kein Hersteller von Nobelkarossen leisten. Nur der Volvo S60 und noch 2 weitere Fahrzeuge schnitten im Test besser ab. Beim Volvo lag das bessere Ergebnis an den besonderen seitlichen Verstrebungen, welche schon seit Mitte der 80er Jahre eingebaut werden.

Die Autobauer aus Deutschland vermuten, dass der Vorsprung einzig und allein durch die Herkunft der Automarke Volvo zu erklĂ€ren ist. In Schweden wĂŒrden UnfĂ€lle mit BĂ€umen viel hĂ€ufiger vorkommen als in Deutschland. Zudem wĂŒrden in Deutschland noch Leitplanken zum Schutz der Autofahrer eingesetzt.

Da die Autos derzeit nach den Vorgaben der Crashtests gebaut werden, erzielen fast alle Modelle Bestnoten. in Zukunft wird die Meßlatte deutlich höher gelegt. Nach dem Frontcrash kamen zuerst der Seitenaufprall-Test und der FußgĂ€nger-Test (nur ein Europa) dazu. Nun gilt es die Ergebnisse des neuen Tests einfließen zu lassen.

ZDF NEO startet Angriff auf Mainstream-Programm der Privatsender

22. August 2012 Keine Kommentare

Nach der mittlerweile gefĂŒhlten 100sten Staffel diverser Castingsendungen wie DSDS, Germanys Next Topmodel, Popstars und vielen anderen sind viele Stammzuschauer der großen Privatsender „abgewandert“. Die Quoten des letzten Jahres sprechen BĂ€nde. Besonders RTL scheint betroffen zu sein. Lange wurde nichts verĂ€ndert: Das Grundkonzept der Shows und der Programmzusammenstellung blieb im Ganzen ĂŒber sehr lange Zeit so gut wie unverĂ€ndert.


LĂŒcke fĂŒr ZDF NEO
Genau diese MissstĂ€nde zwischen immer gleichbleibendem Programm und dem sich langsam wandelnden Zuschauerinteresse will sich– mag man den neuen Werbevideos Glauben schenken- der neue Sender ZDF NEO nun zu Nutze machen und den großen Privatsendern eine große Anzahl Stammzuschauer abwerben. Das große Projekt trĂ€gt den Namen ZDFneo TVLab. Das neue Vorhaben sieht wie folgt aus: Die Zuschauer werden aktiv mit in den Prozess der Programmgestaltung einbezogen. Der Sender zeigt sich schon jetzt ĂŒber das Maß interessiert an den WĂŒnschen und Interessen der Zuschauer. In den aktuellen Werbevideos werden Zuschauer gezeigt, die in kurzen Spots ihre WĂŒnsche fĂŒr das neue TV Programm Ă€ußern.
Mit Humor und Charme wird eine grundlegende Tendenz unmissverstĂ€ndlich deutlich: Was der moderne Zuschauer von heute wirklich möchte, ist eine RĂŒckkehr vom Extremen zum Wesentlichen, d.h. zum bekannten, normalen und menschlichen Programm von gestern, in denen z.B. keine Teilnehmer von Castingshows auf Kosten der Einschaltquoten bloßgestellt werden; Auch keine gestellten Shows die zum mittlerweile schon alltĂ€glichen FremdschĂ€men animieren, soll es geben. Ganz frei nach dem Motto: „Bei der ganzen heißen Luft in der Glotze, bekomme ich nen Föhn.“


VerÀnderung: wie und wann?

Inwiefern die AnkĂŒndigungen des Senders in die RealitĂ€t umgesetzt werden, dĂŒrfte fĂŒr die Zuschauer in Zukunft interessant bleiben. Auch die Privatsender dĂŒrften ihre Einschaltquoten genau im Blick behalten und es ist sicher jetzt schon absehbar, dass sich in naher Zukunft auch das Programm der „Großen“ wandeln wird. Die Mitgestaltung des Programms durch die Zuschauer wird sicherlich immer mehr an Bedeutung gewinnen. Es gibt bereits mehrere Modelle, wie dies technisch umgesetzt werden soll. Bereits in Talkshows verschiedener Sender kann sich der Zuschauer ĂŒber das Internet interaktiv mit einbringen und an der Diskussion teilhaben. Modellversuche mit Abstimmungsportalen, in denen ĂŒber die Ausstrahlung des wöchentlichen Spielfilms abgestimmt werden soll, macht es fĂŒr die Fernsehzeitschriften schon jetzt schwierig, das Fernsehprogramm fĂŒr 14 Tage im Voraus abzudrucken.

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Von Ballerinas und Volvo Trucks

19. August 2012 Keine Kommentare

Eine einsame Autobahn. Zwei LKW-Fahrer starten zeitgleich ihren Motor. Kurz schauen sie noch einmal herĂŒber, dann bringen sie die Fahrzeuge der Marke Volvo in Bewegung. Auf einem der Trucks steht eine Frau. Sie trĂ€gt Turnschuhe und sportliche Kleidung. Zwischen den LKWs wurde ein Seil gespannt.

Das Ziel: Die Ballerina lĂ€uft auf dem Seil vom einen Truck zum anderen herĂŒber – wĂ€hrend der Fahrt! Haben die Fahrzeuge einen zu geringen Abstand zu einander, wird das Seil zu locker und die Frau wird fallen. Ist der Abstand zu groß, reißt es. Nicht schon genug der Schwierigkeiten – es kommt auch noch ein Tunnel hinzu, der der Ballerina ein knappes Zeitlimit setzt. Schafft sie es nicht rechtzeitig, das Seil zu ĂŒberqueren, wird die Tunneldecke zu niedrig sein und sie fĂ€llt.
Die LKWs haben die vereinbarte Geschwindigkeit erreicht, die Ballerina setzt sich aufs Seil und versucht sich aufzurichten. Sie rutscht ab.
Sie kann sich fangen, es gelingt ihr hinauf zu steigen. Der Fahrtwind ist sehr stark und ermöglicht der Frau nicht, einen stabilen Halt zu finden. Sehr wackelig setzt sie den zweiten Fuß vor den ersten.
Sie hat beinahe die Mitte des Seils erreicht – rutscht jedoch wieder ab.
Diesmal kann sie sich frĂŒher fangen und es gelingt ihr, weiter zu gehen.
Die Ballerina hat nun etwa 3/4 der Strecke geschafft. Plötzlich kommt der Tunnel in Sicht! Noch 200 Meter.
Sie rutscht wieder ab. Schnell versucht sie einen weiteren Schrit zu machen, es gelingt ihr nicht und sie muss eine kurze Pause einlegen.
100 Meter. 50 Meter.
Die Frau sieht den Tunnel, immer noch fast 2m muss sie zurĂŒck zu legen.
20 Meter. Sie lÀuft schneller. 10 Meter. Schafft sie es?
2 Meter – sie springt und landet auf dem Dach des LKWs, duckt sich und schon rast die Tunneldecke ĂŒber sie hinweg. Sie hat es geschafft.


WĂ€hrend des Stunts haben die Trucks der Marke Volvo exakt den richtigen Abstand zueinander eingehalten. Ermöglicht wird dies durch die neueste Technologie, die Volvo in seine Fahrzeuge integriert – ein grĂ¶ĂŸerer Motor sorgt fĂŒr mehr Leistung, Innovationen bei den Schutzvorrichtungen ermöglichen eine extreme Fahrsicherheit. Zudem wird auch die Ausstattung angenehmer und der Fahrer kann sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren.
Wie das sichere Transportieren von Ballerinas auf Seilen.
Volvo Trucks sind anderen Truck Marken heute bereits weit ĂŒberlegen – nicht nur innerlich sondern, dank neuem Frontdesign, auch Ă€ußerlich.
Sie möchten das Video zum Stunt sehen?

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